Klein Urania

Die „Klein-Urania“, die ab 1935 als Nachfolgerin der „Urania-Piccola“ auf den Markt kam, war das Herzstück des Schreibmaschinen-Sortiments von Clemens Müller. Sie zeichnete sich durch eine robuste und dennoch vergleichsweise leichte Bauweise aus, was sie zur idealen Begleiterin für den mobilen Einsatz machte. Ein technisches Highlight war das Gehäuse aus Silumin, einer leichten Aluminium-Silizium-Legierung, die für einen ruhigen Lauf sorgte. In den späteren Kriegsjahren (ab ca. 1942) mussten Konstrukteure aufgrund von Ressourcenknappheit improvisieren und ersetzten Aluminiumteile teilweise durch den Kunststoff Bakelit. Heute ist die Klein-Urania aufgrund ihrer eleganten Form und ihrer Geschichte ein beliebtes und geschätztes Sammlerstück unter Schreibmaschinen-Liebhabern.