2000 / Media

 

Die Hermes 2000 ist eine tragbare Schreibmaschine der Schweizer Firma Paillard & Cie, die ab 1933 auf den Markt kam und zu den wichtigsten frühen Erfolgsmodellen moderner Reiseschreibmaschinen zählt. Sie markierte für Paillard den Einstieg in die international erfolgreiche Produktion hochwertiger Kleinschreibmaschinen. 

Technisch handelt es sich um eine klassische Typenhebelmaschine mit Vorderanschlag und sichtbarem Schriftbild. Die Konstruktion ist vollständig auf Präzision und Laufruhe ausgelegt, wodurch die Maschine trotz ihrer kompakten Bauform ein sehr gleichmäßiges und kontrolliertes Schreibverhalten bietet. Charakteristisch ist die robuste, vollständig mechanische Bauweise, die über Jahrzehnte hinweg nur schrittweise weiterentwickelt wurde.

Im Laufe der Produktionszeit von 1933 bis 1960 wurde die Hermes 2000 mehrfach überarbeitet, ohne ihr Grundkonzept zu verändern. Besonders bekannt sind Varianten mit unterschiedlichen Tastenformen, Spulendeckeln und Bedienelementen. So erhielten spätere Versionen unter anderem einen Tabulatorhebel sowie einen Drehknopf zur Regulierung der Anschlagstärke, während vereinfachte Ausführungen diese Elemente nicht besaßen. 

Die Maschine war sowohl für den Bürogebrauch als auch für mobile Anwendungen konzipiert und wurde schnell zu einem internationalen Exporterfolg. Sie bildete zudem die technische und konzeptionelle Grundlage für spätere Modelle wie die Hermes Baby und schließlich die weiterentwickelte Hermes 3000.

Insgesamt gilt die Hermes 2000 als eine der wichtigsten klassischen Reiseschreibmaschinen des 20. Jahrhunderts: präzise, langlebig und einflussreich für die gesamte Entwicklung kompakter Büro-Schreibtechnik.

Die Hermes Media stellte die leichtere Variante der Hermes 2000 dar. Sie hat keinen Tabulator und keinen Anschlagsregler. Ansonsten sind sie Mechanisch und optisch identisch.